PCCaddie

Menu

Allgemeine Turnierinformationen

Lesen Sie hier insbesondere Erklärungen zu den unterschiedlichen Spielformen und Berechnungen der Spielvorgaben.

Einzel

Die übliche Formel für die Berechnung der einzelnen Spielvorgabe aus der Stammvorgabe ist:
Spielvorgabe = Stammvorgabe x Slope / 113 – CR + Par
(siehe DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen 1.13, Seite 23 - Stand: 2012-2015)

Die Spielvorgabe wird ggf. auch noch durch die Felder „Hcp-Grenze Rechnen“ oder dem „Hcp-Faktor“ beeinflusst. Die „Hcp-Grenze“ begrenzt die Stammvorgabe des Spielers nach oben, d.h. die Spielvorgabe wird maximal so hoch, wie für einen Spieler mit der hier eingetragenen Stammvorgabe. Diese Begrenzung ist auch in vorgabenwirksamen Wettspielen möglich, da PC CADDIE die Stablefordpunkte für die Vorgaben-Fortschreibung stets auf Basis der korrekten vollen Stammvorgabe berechnet.

Der „Hcp-Faktor“ wird auf die Spielvorgabe gerechnet. Trägt man hier beispielsweise „3/4“ ein, spielt ein Spieler, der normalerweise Spielvorgabe 20 hätte, in dem Wettspiel mit der Spielvorgabe 15. Ein solches Wettspiel ist dann allerdings nicht vorgabenwirksam.

Berechnung der vollen Spielvorgabe Beispiel

  • Wichtig ist das Minuszeichen, welches zwar im täglichen Umgang mit den Vorgaben weggelassen wird, aber dennoch dazugehört.
  • Für einen Spieler mit Stammvorgabe „-22,3“ ergibt sich demnach auf einem Platz mit Slope-Rating 132 und Course-Rating 71,3 bei einem Par 72 folgende Spielvorgabe:


Gemäß diesem Beispiel wird auch die Spielvorgabentabelle bzw Course-Rating-Tabelle berechnet.

Zählweise Gegen Par (englisch: Bogey-Competition)

Es wird gegen das Par des Platzes gespielt, wobei die volle Spielvorgabe gemäß Vorgabenverteilung auf die Löcher verteilt wird. Pro Loch wird dann ein Ergebnis mit +, 0, oder - ermittelt. Am Schluss werden die Plus und Minus gegeneinander aufgerechnet. Diese Spielform kann auch vorgabenwirksam ausgetragen werden. PC CADDIE errechnet automatisch die erspielten Stableford-Punkte für die Vorgabenfortschreibung.
Lesen Sie bei unseren Praxisbeispielen Turniere gegen Par.

Die gewerteten Stableford-Punkte werden nicht durch Berechnen einzelner Löcher ermittelt, sondern durch Addition von 36 auf das Gesamtergebnis. Das heißt, aus einem Gesamt-Gegen-Par-Ergebnis von +2 (= „2 up“) werden direkt 38 Stableford-Punkte. Dies ist wichtig, da Gegen-Par strategisch ggf. anders gespielt wird und der Spieler auch schon einen Schlag früher den Ball aufnehmen kann als beim Stableford.
(siehe auch DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen)

HCP Grenze bei Vierern

Das Feld Meldung wird benutzt wie bei einem Einzel und gilt auch immer nur für den Einzelspieler.

Das Feld Hcp-Grenze Rechnen begrenzt bei allen Vierer-Wettbewerben die Stammvorgaben wie folgt:

  • Ist die Grenze kleiner oder gleich 45, wird diese Grenze pro Spieler gerechnet (sowohl bei Einzel- als auch bei Vierer-Spielformen), d.h. wenn man beispielsweise hier 28.0 einträgt, wird ein Spieler mit Stammvorgabe 33.2 für die Einsortierung in der Ergebnisliste so gerechnet, als hätte er Stammvorgabe 28.0.
  • Ab Grenze 46 und höher, wird diese als Obergrenze der Summe der beiden Stammvorgaben verstanden. Wird also beispielsweise hier 48.0 eingetragen, wird ein Spielerpaar, das eigentlich die Stammvorgaben 33.2 bzw. 18.5 hat, intern mit den Stammvorgaben 30.8 bzw. 17.2 gerechnet, so dass die Summe bei gleichem Verhältnis zwischen den Spielern der gewünschten Obergrenze entsteht.

Erklärung: Häufig verwendete Grenzen sind 48 oder beispielsweise 56. Das ist dann die Obergrenze für das gemeinsame Hcp (die Summe der Stammvorgaben). Eine Hcp-Grenze Rechnen 54 für den Einzelspieler wäre unnötig, denn mit mehr als 54 könnte man ja sowieso nicht rechnen. Wird bei einer Paarung die Grenze überschritten, werden beide anteilig heruntergesetzt.
Ein einfaches Beispiel: Liegt die Grenze des gemeinsamen Handicaps bei 48 und der eine Spieler hat STV 54 und der andere 42, so sind die beiden mit 96 um das doppelte zu hoch. Die Stammvorgaben werden also beide halbiert, um der Bedingung zu entsprechen, gemeinsam 48 zu ergeben. Also wird der eine mit Stammvorgabe 27.0 und er andere mit 21.0 für das Turnier gerechnet - und daraus wird dann die gemeinsame Spielvorgabe gerechnet.
Weiteres Rechenbeispiel ebenfalls mit Grenze 48:
Spieler 1 hat STV 22.2 und Spieler 2 hat STV 35.9, das ist addiert mehr als 48, nämlich 58.1 - die Frage ist nun, wie werden die beiden Hcps runtergesetzt, damit sie zusammen wieder 48 ergeben?
Dazu rechnet man so:
STV 22,2
⇒ effektiv 22.2*(48/(22.2+35.9)) = 18.3
STV 35,9
⇒ effektiv 35.9*(48/(22.2+35.9)) = 29.7
am Ende ergeben 18.3 +29.7 die Höchstgrenze 48

Abschlagsauswahl bei Vierern mit gemeinsamer Spielvorgabe

Die Berechnung der gemeinsamen SPIELVORGABE erfolgt IMMER von dem eingestellten Abschlag der einzelnen Spieler.
Bei Vierern sollte man aber überlegen, ob jede Detaileinstellung Sinn macht, da es für die Paarung sowieso nur 1 Ergebnis gibt.

Paarungen mit unterschiedlichen Abschlägen werden für die Scorekarten und die Ergebnisberechnung wie folgt behandelt (welche Vorgabenverteilung und welche Par-Werte wird genommen):

  • Laut Golfregularien (In gemischten Vierern werden die Vorgabenschläge nach dem Vorgabenverteilungsschlüssel der Herren vergeben, seit 2013) wird bei verschiedenen Geschlechtern in der Paarung immer der Abschlag der Herren verwendet, dies betrifft die Par-Werte als auch die Vorgabenverteilung.
  • Bei 2 gleichgeschlechtlichen Spielern wird der Abschlag des oberen Spielers genommen für die Berechnung (Par-Werte mit Vorgabenverteilung)
  • Achtung: Bei speziellen Paarungen mit männlichen Spielern von z.B. grünem Abschlag und einer weiblichen Spielerin wird für die Ergebnisberechnung der Par-Wert des männlichen Spielers genommen, also GRÜN. Das könnte zu vermeintlichen Ungerechtigkeiten führen, da ein anderes Päärchen mit weiblicher Spielerin von GRÜN und männlichem Spieler von GELB vom gelben Abschlag berechnet wird, und bei 2 männlichen Spielern von GRÜN und GELB wird der Spieler genommen, der zuoberst in der Paarung steht.
  • Überlegen Sie daher gut, ob bei Vierern im Wettspiel immer alle Abschläge eingestellt werden müssen ober ob man vereinfacht nur je 1 Abschlag für Herren und 1 Abschlag für Damen einstellt. Es bleibt ja trotzdem die Möglichkeit, z.B. Kinder draussen am Platz auch bei einem Vierer von GRÜN starten zu lassen.

CR-Ausgleich

Alle wichtigen Informationen zum CR-Ausgleich sowohl für Spielform Einzel als auch für Vierer finden Sie ⇒hier

Aggregat

Spielform mit zwei Spielern, die ein Team bilden, wobei jeder seinen eigenen Ball spielt.
Die normale Spielvorgabe wird pro Teamspieler wie bei einem Einzel für die Runde ermittelt.
Die Rundenergebnisse der beiden Spieler werden addiert.
Diese Spielform ist als Stableford, Zählspiel oder gegen Par möglich.
(DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen 3.3, Seite 188 - Stand: 2012-2015)

Ist ein Aggregat-Turnier vorgabewirksam, so wählen Sie die Spielform „Einzel“ und wickeln
die Aggregat-Wertung mit der Teamwertung ab: vorgabewirksames Aggregat-Wettspiel abwickeln
Dies ist wichtig, da Spieler, die zusammen ein Team bilden, beim vorgabewirksamen Aggregat nicht in einer Partie spielen dürfen.

Klassischer Vierer (englisch: Foursome)

Spielform mit zwei Spielern, die zusammen einen gemeinsamen Ball spielen.
Die Spielvorgabe ist die 1/2 Summe der beiden Spielvorgaben, das heißt, das Paar spielt mit dem Mittelwert der beiden Einzelvorgaben. Bei einem Zählspiel (Strokeplay) kann es dadurch auch zu einer gemeinsamen Spielvorgabe mit Dezimalstelle (X,5) kommen, zum Beispiel ergeben die Spielvorgabe 15 und 10 bei einem Zählspiel (Strokeplay) die gemeinsame Spielvorgabe 12,5.
(siehe DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen)

Vierer-Auswahldrive (Vierer mit Auswahltreibschlag - englisch: Greensome)

Beide Partner schlagen an jedem Loch ab, wählen einen der beiden Bälle aus und spielen den ausgewählten Ball wie im Klassischen Vierer weiter. Kann keiner der beiden Bälle nach dem Abschlag weitergespielt werden (z.B. beide „Aus“, verloren oder von außerhalb des Abschlags gespielt), so beschränkt sich das Wahlrecht auf die Wahl desjenigen Balls, mit dem nach der entsprechenden Regel verfahren werden soll. Das Gebot, abwechselnd zu schlagen, muss dabei beachtet werden.

Die gemeinsame Spielvorgabe wird ermittelt durch Addition von 0,6 der niedrigeren und 0,4 der höheren Spielvorgabe der beiden Partner; das Ergebnis wird mathematisch auf ganze Schläge auf oder abgerundet.
(siehe DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen)

Chapman-Vierer (englisch: Chapman-Four)

Das Loch beginnt wie im „Vierer-Auswahldrive“, danach spielen die Partner mit beiden Bällen über Kreuz den zweiten Schlag, d. h. jeder Spieler spielt den zweiten Schlag mit dem Ball seines Partners. Erst nach dem zweiten Schlag Auswahl des Balles und Fortsetzung des Lochs wie beim Vierer-Auswahldrive.

und

In Deutschland und Österreich wird die gemeinsame Spielvorgabe analog zum „Klassischen Vierer“ berechnet:
1/2 Summe der Spielvorgaben der Partner für die Runde. (siehe DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen 3.3, Seite 187 - Stand: 2012-2015)

In der Schweiz wird die gemeinsame Spielvorgabe analog zum Vierer-Auswahldrive berechnet: Addition von 0,6 der niedrigeren und 0,4 der höheren Spielvorgabe der Partner.

Vierball (englisch: Fourball)

Im Vierball-Zählspiel und Zählspiel nach Stableford spielen zwei Bewerber als Partner je ihren eigenen Ball. Schlagzahl für das Loch ist das bessere Ergebnis der Partner pro Loch. Spielt einer der beiden Partner das Loch nicht zu Ende, so ist das straflos.
Der Zähler muss für jedes Loch nur die Brutto-Schlagzahl desjenigen Partners aufschreiben, dessen Schlagzahl zu werten ist. Die zu wertenden Brutto-Schlagzahlen müssen jedem Partner einzeln so zugeschrieben werden, dass der gewertete Partner für jedes Loch feststellbar ist; anderenfalls verfällt die Partei der Disqualifikation.

Für übliche Zählwettspiele (auch nach Stableford) ist übrigens „Vierball“ die korrekte Bezeichnung. „Vierball-Bestball“ wird es oft genannt, weil der beste Ball der Partner pro Loch gewertet wird.
Seit 2012 empfiehlt der DGV die Verwendung des Faktors 9/10 für die Ermittlung einzelnen Spielvorgaben der Partner, den PC CADDIE standardmäßig verwendet, wenn nichts anderes eingestellt wurde. Der Faktor darf jedoch je nach Wettspielausschreibung individuell festgelegt und im Feld Hcp-Faktor in PC CADDIE hinterlegt werden.

Es ist wichtig, dass jeder Spieler seine eigenen Ergebnisse aufschreibt und diese auch in PC CADDIE beim einzelnen Spieler erfasst werden, da nur so das beste Ergebnis pro Bahn pro Spieler, die ja einzeln unterschiedliche Spielvorgaben haben, richtig gewertet werden kann. Es kann ja in der Netto-Wertung das Ergebnis des einen Spielers (mit hoher Stammvorgabe) günstiger sein, und in der Brutto-Wertung das des anderen Spielers.
Insbesondere beim Zählspiel lassen Sie die Löcher, an denen es kein Ergebnis gab, leer (keinen Strich eintragen). Dadurch kann PC CADDIE prüfen, ob tatsächlich für jedes Loch ein Resultat vorliegt.
Ausserdem würde ein Strich mit Doppelbogey in die Wertung einfliessen, und wenn das partnerergebnis schlechter als Doppelbogey wäre, würde der Strich in die Wertung einfliessen, was aber nicht gewünscht ist - also keine Striche, sondern Feld LEER lassen! Der Partner halt ein Ergebnis an dem Loch eingetragen haben.

Ein Vierball ist nie vorgabenwirksam, da sich die Partner beim Spiel gegenseitig beraten dürfen.
(siehe Regel 31 sowie DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen)

Vierball mit Zählweise Lochwettspiel:
Die Spielvorgabe wird für jeden Spieler wie bei einem Einzel individuell ermittelt und dann mit einem Faktor multipliziert. Üblicherweise wird hier der Handicap-Faktor 9/10 bzw. 3/4 verwendet.
PC CADDIE nimmt standardmässig 3/4 der Differenz zum kleinsten HCP d.h. wenn das tiefste Playing-HCP im Flight 6 ist und z.B. eines der anderen drei 15, rechnet PCC 15-6= 9 davon 3/4 ergibt 6.75, der Spieler hat dann ein Playing HCP von 7. Das niedrigste HCP setzt PCC auf 0.

2er Scramble

Addition von 0,8 der niedrigeren und 0,2 der höheren Spielvorgabe der Partner; Summe auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) oder abgerundet (bis 0,4).

In Österreich ist Ryesome Vierer dasselbe wie in Deutschland der 2er Scramble.

Scramble (Texas - und Florida Scramble)

Ein Scramble wird üblicherweise in 3er oder 4er Partien abgewickelt!

Erklärung

Beim Scramble handelt es sich um ein Teamspiel, bei dem die gesamte Spielpartie das Team bildet. Alle Spieler des Teams schlagen ab und suchen sich den Ball mit der besten Lage heraus. Von dieser Position aus spielen dann alle Spieler weiter. Pro Loch gibt es pro Partie nur 1 Ergebnis, unabhängig davon ob es nun ein 3er Scramble oder ein 4er Scramble ist.
Beim Texas Scramble spielen alle Spieler erneut von der ausgewählten besten Position eines Balles; beim Florida Scramble setzt der Spieler, dessen Ballposition gewählt wird, aus.
Ein Scramble stableford wird immer mit gerundeter Spielvorgabe gespielt

Spielvorgaben - Berechnung

Die Berechnung des Scramble erfolgt, wenn nichts Weiteres eingegeben wird wie folgt:

Berechnungsmodus Teachers-Scramble
Handicap Grenze in der Summe100
Handicap-Zuschlag für die Damen5
Handicap Faktor10 %

Dies bedeutet: Alle Einzel-Spielvorgaben der Partie werden addiert, wenn dann die Summierung über 100 liegt, wird mit 100 weitergerechnet (Grenze 100). Pro Dame in der Partie werden 5 addiert, das ergibt bei 2 Damen dann 110, und davon 10% ergibt SPV 11 für die Partie.
Ergibt die Addition der Einzelspielvorgaben 88, und 1 Dame ist in der Partie, ergibt 88+5 dann 93, davon 10% ergibt SPV 9.

Wird jedoch unter 2. eine Formel eingetragen, findet diese Gültigkeit. Bitte beachten Sie, dass in dieser Formel kein Komma verwendet werden darf. Wird ein Wert wie z.B. 0,4 benötigt, so ist dieser als 0.4 (wie in der Mathematik) einzutragen.
Klicken Sie im geöffneten Turnier direkt neben der Spielform „Scramble“ auf den Button HCP-Berechnung und dort auf den Button Wahl. Hier sind bereits voreingestellte Formeln hinterlegt:

Man kann jede individuell eingetragene Formel hier abspeichern und für zukünftige Turniere wieder aufrufen.
Wird eine individuelle Formel eingegeben, fragt PC CADDIE automatisch ab, unter welchem Namen die Formel gespeichert werden soll.

Ab jetzt ist diese Formel jederzeit ebenso wieder ladbar.

Scramble - Girls go Golf

Diese lange Formel hat trotz Formelname nichts mit Mädchen zu tun, sie wurde nur ursprünglich für eine Mädchenserie programmiert.
Die Formel sorgt dafür, dass bei unterschiedlicher Partie-Grösse die HCPs der Spieler unterschiedlich gewichtet werden:

IIF(ANZ=2, 0.7*M1+0.3*M2, IIF(ANZ=3, 0.5*M1+0.3*M2+0.2*M3,0.4*M1+0.3*M2+0.2*M3+0.1*M4))

Wenn die Partie nur aus 2 Spielern besteht (beim Scramble unüblich, aber es könnte ja passieren wenn bei einer 3er Partie einer nicht erscheint zum Spiel), dann wird das bessere HCP (M1) mit 70% gewichtet, der 2. Spieler (M2) mit 30%.
Wenn keine 2er Partie im Wettspiel vorkommt, hat dieser Teil der Formel auch keine Auswirkung.

IIF(ANZ=2, 0.7*M1+0.3*M2, IIF(ANZ=3, 0.5*M1+0.3*M2+0.2*M3,0.4*M1+0.3*M2+0.2*M3+0.1*M4))

Wenn die Partie aus 3 Spielern besteht (beim Scramble schafft man es selten, dass die Partien alle gleich gross sind), dann wird das bessere HCP (M1) mit 50% gewichtet, das zweitbeste HCP (M2) wird mit 30% gewichtet, und der 3. Spieler (M3) mit 20%.
Wenn keine 3er Partie im Wettspiel vorkommt, hat dieser Teil der Formel auch keine Auswirkung.

IIF(ANZ=2, 0.7*M1+0.3*M2, IIF(ANZ=3, 0.5*M1+0.3*M2+0.2*M3,0.4*M1+0.3*M2+0.2*M3+0.1*M4))

Wenn die Partie aus 4 Spielern besteht (beim Scramble meist üblich), dann wird das bessere HCP (M1) mit 40% gewichtet, das zweitbeste HCP (M2) wird mit 30% gewichtet, das 3. beste HCP (M3) mit 20%, und das höchste HCP mit 10%

Ryesome Vierer

in Österreich ist Ryesome Vierer dasselbe wie z.B. in Deutschland der 2er Scramble. Die Berechnung der Spielvorgaben der Partner errechnet sich wie im 2er Scramble: Addition von 0,8 der niedrigeren und 0,2 der höheren Spielvorgabe der Partner; Summe auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) oder abgerundet (bis 0,4).

Pro-Am und Am-Am

Bei diesen Spielformen stehen üblicherweise Wertungen pro Partie im Mittelpunkt, es kann aber durchaus zusätzlich auch Einzelwertungen geben. Das Wettspiel wird grundsätzlich wie ein Einzel gespielt, für jeden Spieler wird ein eigener Score erfasst. Zur Team-Auswertung stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung, die sich leicht mit dem Button Helfer in der Teamwertung auswählen lassen.

Bindfadenwettspiel

Bei dieser Spielform erhält jeder Spieler, je nach Spielvorgabe, ein abgemessenes Stück Schnur. Zur Verbesserung der Lage des Balles ohne Hinzurechnung eines Schlages, kann der Spieler wann und wo er will, seine Schnur benutzen, indem er sie zwischen ursprünglicher und neuer Lage des Balles spannt und danach diese Länge zum Entwerten abschneidet. Ist die Schnur aufgebraucht, muss die Runde normal beendet werden.

Spielvorgabe (Playing Hcp) bei Wettspielen über weniger als 18 Löcher

Prinzipiell können Sie mit PC CADDIE Wettspiele über eine beliebige Anzahl Löcher abwickeln. Natürlich können nur solche über 18 Löcher bzw. unter Berücksichtigung der entsprechenden besonderen Bedingungen auch Wettspiele über 9 Löcher vorgabenwirksam sein. Die effektive Spielvorgabe wird dabei je nach Zählweise auf die Löcher verteilt bzw. beim Zählspiel anteilig genommen. Klar ist also, dass bei einem 9-Löcher-Zählspiel einem Spieler mit Spielvorgabe 26 die Hälfte (eigentlich 9/18tel), also 13 Schläge vom Bruttoergebnis abgezogen werden.

Aber auch bei Jux- bzw. Querfeldein-Turnieren über andere Lochzahlen gilt diese Regelung:
Geht ein Wettspiel beispielsweise über 12 Löcher, werden vom Brutto-Ergebnis 12/18tel der üblichen Spielvorgabe (beim Beispiel 26 sind das 17,33 ⇒ 17 Schläge) abgezogen.
(siehe DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen 3.4.1 bzw. 3.4.2, Seite 122 - Stand: 2007-2010)

Turnierinformationen in PC CADDIE

Turnierinformationen können Sie in jedem Turnier in der Hauptmaske aufrufen, um kurzfristig nachschauen zu können:

EDS+Turnier zulässige Kombinationen

NUR für DEUTSCHLAND !!

Ab 1.4.2016 gültig (DGV-Infoveranstaltung zum Vorgabensystem)
Welche Kombinationen von EDS und Wettspielen am selben Tag erlaubt sind, sehen Sie auf folgendem Screenshot. PC CADDIE warnt Sie soweit möglich bei unerlaubten Kombinationen. Bedenken Sie aber, dass nicht alles automatisiert geprüft werden kann.
Bei nicht erlaubten Kombinationen wird das 2. Ergebnis (Startzeit) im Stammblatt auf jeden Fall nicht gewertet.

Achten Sie darauf, dass z.B. bei 9-Löcher Wettspielen an einem Tag die Namen der Wettspiele unterschiedlich sind, sonst wird beim Wettspielabschluss jeweils der Eintrag mit demselben Namen im Stammblatt überschrieben!!

Event im DGV-Intranet/MyGolf

Ab 2018 werden Events auch vom DGV-Intranet unterstützt. Als Einstellungsmöglichkeiten gibt es folgende:

de/wettspiele/turnierinformationen/turnierinformationen.txt · Zuletzt geändert: 2019/04/02 14:43 von rq
War dieser Artikel hilfreich?-131+1